Eine zukunftsfähige Nahversorgung sichert die Lebensqualität und Attraktivität unseres Ortes.
Die UWG Traubing sieht dabei folgende Handlungsfelder:
- Produkte des täglichen Bedarfs
- Dienstleistungen (Post-, Bank-, Friseur- und Reparaturservices)
- Medizinische Versorgung (Ärzte und Apotheken)
- Mobilität (Ausbau des ÖNPV und Sharing-Angebote)
- Gastronomie
- Freizeit- und Sozialeinrichtungen.
Argumente für eine starke Nahversorgung im ländlichen Raum:
- Lebensqualität sichern
• Einkaufsmöglichkeiten vor Ort erleichtern den Alltag.
• Ältere Menschen, Kinder und Personen ohne Auto sind besonders darauf angewiesen.
• Der Wohnort bleibt attraktiv und lebenswert.
- Soziale Teilhabe ermöglichen
• Dorfläden sind Treffpunkte und fördern den sozialen Zusammenhalt.
• Sie beugen Vereinsamung vor, besonders bei älteren Menschen.
- Umwelt- und Klimaschutz
• Kürzere Wege reduzieren Autoverkehr und CO₂-Ausstoß.
• Weniger Fahrten zu entfernten Supermärkten entlasten Umwelt und Infrastruktur.
- Regionale Wirtschaft stärken
• Lokale Geschäfte schaffen Arbeitsplätze.
• Regionale Produkte werden gefördert, Landwirte profitieren.
• Geld bleibt in der Region.
- Demografischen Wandel abfedern
• Gute Versorgung ist ein Standortfaktor für Familien und junge Menschen.
Folgende Lösungsansätze sollten diskutiert werden:
- Dorfladen
• Kombination aus Laden, Café, Poststelle oder Bankautomat.
- Mobile Versorgung
• Verkaufswagen (z. B. Bäcker-, Metzger- oder Supermarktbusse) an Tagen ohne Wochenmarktangebot.
- Digitale & hybride Lösungen
• Online-Bestellungen mit lokaler Lieferung oder Abholstationen.
- Automaten & Selbstbedienungsläden
• 24/7 zugänglich, auch ohne Personal.
• Verkauf regionaler Produkte (Milch, Eier, Fleisch, Brot).
- Staatliche Förderung & kommunale Unterstützung
• Zuschüsse für Gründung und Betrieb kleiner Läden.
• Unterstützung bei Miete, Umbauten oder Digitalisierung.
- Kooperationen
• Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Landwirten und Einzelhändlern.
• Gemeinsame Logistik und Nutzung von Räumen.
